Jeder Gründer fragt sich, wie er schnell Umsatz mit seinem Startup machen kann, um ein starkes Growth Sheet bei Investoren präsentieren zu können. Das Sales Management ist bei fast jedem Startup ein Schwachpunkt, welcher spätestens beim ersten Pitch bei einem potentiellen Venture Capitalist auffällt. Hier ein paar Tipps für Gründer, wie man den Vertrieb ankurbelt, um schnell Traction im Markt zu bekommen und positiv aus dem Pitch beim Investor zu kommen.

SILICONWHAT hat dir drei verschiedene Tools zusammengefasst, mit denen du ganz einfach den Sales Turbo einschalten kannst. Versuche sie für dein Startup anzuwenden und berichte uns von deinen Erfahrungen.

THE MESSAGE MAP – EINE EINFACHE STRUKTUR FÜR DEINEN ELEVATOR PITCH (30 SEKUNDEN PITCH)

Die Message Map ist eine perfekte Anleitung für einen kurzen Pitch, den jeder verstehen wird. Elevator Pitch kommt ursprünglich von (der Typ, der den Aufzug erfunden hat, und bei seiner ersten Demonstration auf einer Messe einen waghalsigen Test für seine Zuschauer und potentiellen Kunden geboten hat). Heute bezeichnet man einen kurzen 30 Sekunden Pitch als Elevator Pitch. Einen Pitch, den du während einer kurzen Aufzugfahrt jeden geben kannst, so dass er deine Strategie versteht.
Ein Elevator Pitch sollte optimalerweise aus einem Positioning Statement, Supporting Points und Explanation Points bestehen.

POSITIONING STATEMENT
Das Positioning Statement ist dein erster Satz. Dieser muss sehr kurz und knackig sein. Hier kannst du die KISS Formel nutzen. Keep It Simple Stupid (manche sagen Short). Hiermit stellst du dich kurz vor.

SUPPORTING POINTS
Es sollte maximal drei Supporting Points geben. Im Idealfall sind diese aufgeteilt in ein wirtschaftliches, ein soziales und ein technologisches Statement.

EXPLANATION POINTS
Die Explanation Points sind die letzte Stufe und gehören eigentlich nicht mehr zum Elevator Pitch, den du im Aufzug gibst, sondern sollten nur erwähnt werden, wenn dein Zuhörer eine Frage stellt. Hier kannst du jeweils ein bis drei Sätze für jeden Supporting Point vorbereiten.

Forbes Contributor Carmine Gallo zeigt euch im folgenden Video sehr einfach, wie du dir eine Message Map aufbaust.

WIE DU AM BESTEN DEIN PITCHDECK AUFBAUST

Der Golden Circle von Simon Sinek beschreibt, wie man eine Idee, ein Produkt oder einen Service leicht verständlich beschreibt. Im Grunde geht es hier um nur drei Fragen, die allerdings alle wesentlichen Punkte eines Konzepts beinhalten.

WHY
Mit dem Why beschreibst du, wieso du auf das Problem gekommen bist, welches du lösen willst. Natürlich auch, wieso du dieses Problem überhaupt lösen willst. Mit der Erklärung des Why gibst du deinem Gegenüber also einen guten Startpunkt als Orientierung für das, was noch kommt.

HOW
Das How beschreibt, welcher Prozess das Problem lösen wird und geht etwas mehr in die Tiefe, wenn es darum geht, die Struktur des Problems zu beschreiben. Hiermit gibst du deinem Ansprechpartner – ob Investor oder Kunde – die Möglichkeit, genauer zu verstehen, was passieren wird.

WHAT
Erst im letzten Schritt werden die Details beschrieben, wie genau das Problem gelöst wird. Hier gehst du in die einzelnen Teile des Prozesses rein, um genau erklären zu können, welche Maßnahmen wie durchgeführt werden, um das Problem wirklich zu lösen.

Wenn es überhaupt eine Struktur gibt, dann nutzen die meisten Gründer und Vertriebler eine andere Struktur und drehen die Schritte des Golden Circle sogar oft um. Jedoch braucht niemand eine Lösung, der das Problem gar nicht kennt. Also solltest du niemals mit der Lösung anfangen, sondern mit dem Problem.

In einem fantastischen TED Talk beschreibt Simon Sinek sein Konzept des Golden Circle ausführlich. Dieses Video solltet ihr euch unbedingt anschauen. Es dauert ungefähr 20 Minuten.

DIE STRUKTUR FÜR DEIN SALES TEAM

Bevor dein Sales Team anfangen kann, muss die richtige Struktur stehen. Hier solltest du auf jeden Fall gut überlegen, welche Firmen und / oder Personen deine Zielgruppe darstellen. Wenn du das gemacht hast, dann kannst du eine Sales Pipe aufbauen. Hier solltest du über ein CRM (Customer Relationship Management) System nachdenken. Es gibt viele verschiedene, da kommt es ganz darauf an, welche Go To Market Strategie du verfolgst: Direktvertrieb, E-Mail-Marketing, Social Selling, oder andere Wege. Erst, wenn du dir sicher bist, welchen Weg du einschlagen wirst, kannst du deinen Vertrieb richtig skalieren. Das heißt aber nicht, dass du erst dann anfangen kannst zu verkaufen. Das geht auch alles ohne Strategie, ist aber nicht sehr zielführend.

Kommentiere gerne oder kontaktiere uns über das Kontaktformular. Wir helfen dir gerne weiter, falls du tiefergehende Fragen hast oder einen Growth Hacker für dein Startup suchst.

//mica

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